Freitag, Oktober 07, 2016

Friedensnobelpreis für Kolumbiens Präsidenten Santos

Gewürdigt für seinen Friedensvertrag mit der Rebellenorganisation FARC, wenngleich dieser Vertrag nun keine Geltung erlangte, weil per Volksabstimmung gescheitert. Der jahrzehntelange Konflikt kostete ca. 200.000 Menschenleben.

Freitag, Oktober 09, 2015

Friedensnobelpreis für Tunesiens "Dialogquartett"

Gewürdigt wurden der Gewerkschafter Houcine Abassi, die Arbeitgeberverbandsfunktionärin Ouided Bouchamaoui, der Menschenrechtsaktivist Abdelsattar Ben Moussa und der Vorsitzende der Anwaltskammer Mohammed Fadhel Mafoudh für die Bemühungen um die nationale Aussöhnung nach dem Sturz der Diktatur.

Freitag, Oktober 10, 2014

Friedensnobelpreis 2014 für Kailash Satyarthi und Malala Yousafzai

Frau Kailash Satyarthi ist indische Kinderrechte-Aktivistin und Frau Malala Yousafzai ist pakistanische Bildungsrechte-Aktivistin. Das Nobelpreiskomitee entschied sich erneut für die Würdigung menschenrechtlicher Verdienste. Womöglich in Ermangelung von Kandidatinnen und Kandidaten, die auf dem direkten Gebiet der Friedenssicherung für Aufmerksamkeit zu sorgen vermochten. TROTZDEM (Nachtrag v. 11.10.): Diese erst 17-jährige Malala Yousafzai hielt eine derart klasse Rede, dass es tatsächlich nicht "nur" ein Menschenrechtspreis, sondern ein echter "Friedensnobelpreis" ist.
http://de.wikipedia.org/wiki/Malala_Yousafzai

Freitag, Oktober 11, 2013

Friedensnobelpreis 2013 für Chemiewaffen-Verbotsorganisation OPCW

Die OPCW organisiert die Vernichtung des syrischen Giftgas-Arsenals. Das Nobelpreiskomitee betont mit dieser Ehrung die Chancen, die sich aus konkreten Abrüstungsabreden in angespannten Zeiten ergeben.

Freitag, Oktober 12, 2012

Friedensnobelpreis 2012 für die EU

THE NOBEL PEACE PRIZE FOR 2012
The Norwegian Nobel Committee has decided that the Nobel Peace Prize for 2012 is to be awarded to the European Union (EU).
The union and its forerunners have for over six decades contributed to the advancement of peace and reconciliation, democracy and human rights in Europe. In the inter-war years, the Norwegian Nobel Committee made several awards to persons who were seeking reconciliation between Germany and France. Since 1945, that reconciliation has become a reality. The dreadful suffering in World War II demonstrated the need for a new Europe. Over a seventy-year period, Germany and France had fought three wars. Today war between Germany and France is unthinkable. This shows how, through well-aimed efforts and by building up mutual confidence, historical enemies can become close partners.
In the 1980s, Greece, Spain and Portugal joined the EU. The introduction of democracy was a condition for their membership. The fall of the Berlin Wall made EU membership possible for several Central and Eastern European countries, thereby opening a new era in European history. The division between East and West has to a large extent been brought to an end; democracy has been strengthened; many ethnically-based national conflicts have been settled.
The admission of Croatia as a member next year, the opening of membership negotiations with Montenegro, and the granting of candidate status to Serbia all strengthen the process of reconciliation in the Balkans. In the past decade, the possibility of EU membership for Turkey has also advanced democracy and human rights in that country.
The EU is currently undergoing grave economic difficulties and considerable social unrest. The Norwegian Nobel Committee wishes to focus on what it sees as the EU’s most important result: the successful struggle for peace and reconciliation and for democracy and human rights. The stabilizing part played by the EU has helped to transform most of Europe from a continent of war to a continent of peace.
The work of the EU represents "fraternity between nations", and amounts to a form of the "peace congresses" to which Alfred Nobel refers as criteria for the Peace Prize in his 1895 will.
Oslo, 12 October 2012 http://nobelpeaceprize.org

Samstag, August 11, 2012

Vorschlag für den diesjährigen Friedensnobelpreis: MADONNA

Vorschlag für den diesjährigen Friedensnobelpreis: MADONNA
Niemand sonst war im Jahr 2012 für Friedensfragen und Menschenrechte so aktiv und effizient wie die Pop-Ikone Madonna. Darum werden wir sie für den diesjährigen Friedensnobelpreis vorschlagen.

Samstag, Oktober 08, 2011

Friedensnobelpreis 2011 für drei Frauen

Mit dem Friedensnobelpreis 2011 wurden gemeinsam Ellen Johnson Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman geehrt. Die Begründung lautet: "Für ihren gewaltlosen Kampf für die Sicherheit von Frauen und für die Rechte der Frauen zur vollen Teilhabe am Friedens-Arbeit".

Sonntag, April 10, 2011

Nuclear-Free Future Awards 2011 an Caldicott und Stockinger

Der diesjährige Nuclear-Free Award wurde an Dr. Helena Caldicott (Australien)und Heinz Stockinger (Österreich) verliehen. Die Festveranstaltung war zugleich Abschluss des IPPNW-Kongress "25 Jahre nach Tschernobyl"


weiterführende Infos >> www.Nuclear-Free.com und www.Tschernobylkongress.de
weitere >> Fotos

Freitag, Oktober 08, 2010

Friedensnobelpreis 2010 für chin. Bürgerrechtler Liu Xiaobo

Oslo (Norwegen), 08.10.2010 – Das Norwegische Nobel-Komitee gab heute seine Entscheidung bekannt, dem chinesischen Literaturwissenschaftler und Publizisten Liu Xiaobo den Friedensnobelpreis 2010 zu verleihen. Das Nobelkomitee würdigt damit Lius Einsatz für politische Rechte und Demokratie in China. Wörtlich sagte der Präsident des Nobelkomitees Thorbjørn Jagland in Oslo, das Komitee wolle mit der Verleihung des Preises den „langen gewaltlosen Kampf“ Lius für die Menschenrechte in China honorieren. Es ist das erste Mal, dass der Friedensnobelpreis nach China geht. Liu sitzt zurzeit in einem chinesischen Gefängnis. Am 26. Dezember 2009 war der 54-Jährige wegen „Anstiftung zum Umsturz der Staatsmacht“ zu einer elfjährigen Gefängnishaft verurteilt worden.
Liu Xiaobo ist Mitverfasser der Charta 08. Dabei handelt es sich um ein Dokument, in dem chinesische Kritiker der herrschenden Politik ihre Forderungen nach grundlegenden demokratischen Reformen in China formulieren. Darin setzen sich die Verfasser mit der Herrschaft der Kommunistischen Partei in China auseinander und fordern grundlegende Rechte ein wie Meinungs- und Versammlungsfreiheit sowie Religions- und Organisationsfreiheit. Außerdem verlangen sie eine staatliche Neuordnung mit dem Ziel der Trennung von Legislative, Judikative und exekutiver Gewalt. Auch an den Protesten auf dem Platz des himmlischen Friedens (Tienanmen) im Juni 1989 hatte sich Liu Xiaobo beteiligt und war damals mit einer Gefängnisstrafe belegt worden. In den 1990-er Jahren war Liu ebenfalls zu einer 20-monatigen Haftstrafe verurteilt worden.
Die chinesische Regierung betrachtet Liu als Staatsfeind. Die Verleihung des Friedensnobelpreises an ihn hatte sie bereits im Vorfeld zu verhindern versucht. Ein Regierungssprecher hatte eine mögliche Auszeichnung Lius als „unfreundlichen Akt Norwegens“ bezeichnet und angekündigt, dass eine Verleihung des Friedensnobelpreises an Liu sich auf die Entwicklung der Beziehungen zwischen China und Norwegen negativ auswirken werde, um so Druck auf das Nobelkomitee auszuüben. Chinesische Regierungsstellen versuchten nach der Verleihung des Preises die diesbezügliche Medienberichterstattung in dem Land zu unterbinden. Die Ausstrahlung von Informationen des US-Fernsehsenders CNN zur Nobelpreisverleihung wurden gestört. Chinesische Internetseiten wurden offenbar zensiert, berichtet NZZ-Online. Versuche von Reportern in China mit Lius Frau Xia in ihrem Haus zu sprechen, wurden von Polizisten verhindert. Telefonisch äußerte sie sich so: „Ich konnte mir nicht vorstellen, dass er den Nobelpreis gewinnen würde“ und fügte hinzu: „Deswegen ist es umso schwerer, mir vorzustellen, wie sich alles entwickeln wird, nachdem er ihn bekommen hat.“
Von Regierungen in zahlreichen Ländern wurde die Entscheidung des Nobelkomitees als „mutiger Schritt“ mit „historischer“ Dimension gewürdigt. In einem Glückwunschschreiben des deutschen Bundespräsidenten Christian Wulff heißt es: „Ihr Mut, sich für die Menschenrechte in Ihrem Land friedlich einzusetzen, hat meinen größten Respekt.“ Im Auftrag der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel erklärte ein Regierungssprecher der deutschen Bundesregierung: „Die Bundesregierung wünscht sich, dass er aus der Haft freikommt und diesen Preis selber in Empfang nehmen kann.“'
Quelle >> Wikinews und zum >> Friedensforum

Freitag, Oktober 09, 2009

Obama erhält den Friedensnobelpreis und Weltfriedenspreis 2009

US-Präsident Barack Obama erhält den Friedensnobelpreis 2009 für seine auf Atomwaffenabschaffung und gegenseitigen Respekt orientierte Weltpolitik mit neuer Wertschätzung für die Vereinten Nationen.
Mit dem Worldpeace Award 2009 soll diese Entscheidung unterstützt sein.
Barack Obama war bereits im Jahr 2008 für den Worldpeace Award nominiert.

  • Politik-Forum
  • Freitag, Mai 08, 2009

    Aachener Friedenspreis 2009

    Der Aachener Friedenspreis 2009 geht an Zdravko Marjanovic (Serbien) und die Berliner Compagnie (Deutschland)
    Der Aachener Friedenspreis ist mit je 1.000 Euro dotiert und wird am 1. September verliehen. Zur Preisverleihung sind – wie in jedem Jahr – alle Bürgerinnen und Bürger herzlich eingeladen.
    Weitere Informationen >> www.aachener-friedenspreis.de/

    Freitag, Oktober 10, 2008

    Friedensnobelpreis 2008 für Martti Ahtisaari

    (wwj) Das Nobelkomitee ehrte Martti Ahtisaari mit dem diesjährigen Friedensnobelpreis für seine Vermittlungsdienste in Kriegen und Konflikten.
    Der heute 71-jährige Diplomat und Sozialdemokrat war zwischen 1987 und 1991 Unter-Generalsekretär der Vereinten Nationen und zwischen 1994 bis 2000 Präsident Finnlands.
  • weitere Infos bei Wikipedia

  • Friedensnobelpreistraeger

  • Diskussion
  • Mittwoch, Juni 11, 2008

    Sam Nunn erhält Hessischen Friedenspreis 2008

    Der frühere US-Senator Sam Nunn erhält Hessischen Friedenspreis 2008 für sein Engagement für nukleare Abrüstung und gegen nuklearen Terrorismus.

    wikipedia: Samuel Augustus Nunn, Jr. (* 8. September 1938 in Macon, Georgia) ist ein US-amerikanischer Geschäftsmann und Politiker der Demokraten. Er vertrat von 1972 bis 1997 den Bundesstaat Georgia als Senator im US-Senat.
    Nunn wurde 1938 in Macon, Bibb County geboren. Er besuchte von 1956 bis 1959 das Georgia Institute of Technology in Atlanta und graduierte 1961 an der Emory University.
    Nunn war 1968 bis 1972 Mitglied des Repräsentantenhauses von Georgia. Am 7. November 1972 wurde er in den US-Senat gewählt, um den Senatssitz des verstorbenen Senators Richard B. Russell neuzubesetzen. Nach mehreren erfolgreichen Wiederwahlen kandidierte er 1996 nicht mehr. Nunn war somit vom 8. November 1972 bis zum 3. Januar 1997 Mitglied des US-Senats.

    Nuclear Threat Initiative

    Die Nuclear Threat Initiative (NTI) ist eine US-amerikanische Organisation, die sich für die internationale Friedenssicherung durch den Abbau von nuklearen, biologischen und chemischen Waffen einsetzt. Sie wurde im Januar 2001 von Ted Turner, dem Gründer des amerikanischen Fernsehsender CNN, und Sam Nunn gegründet. >> www.NTI.org

  • Diskussionen
  • Donnerstag, Mai 08, 2008

    Aachener Friedenspreis 2008

    Die israelische Frauenorganisation MachsomWatch erhält gemeinsam mit dem Palästinenser und evangelischen Pfarrer der Weihnachtskirche in Bethlehem, Mitri Raheb, den internationalen Aachener Friedenspreis 2008. Der nationale Aachener Friedenspreis geht an Prof. Dr. Andreas Buro.
    Quelle und mehr >> www.aachener-friedenspreis.de

    Freitag, April 11, 2008

    "Preis des Westfälischen Friedens" 2008

    Hochdotierte Auszeichnung für ehemaligen UN-Generalsekretär Kofi Annan
    Gemeinschaft junger Malteser erhält Preis für den Einsatz für Menschen mit Behinderungen in Kriegs- und Krisengebieten.

    Münster/Westfalen, 11. April 2008. Der Preis des Westfälischen Friedens geht in diesem Jahr an den früheren Generalsekretär der Vereinten Nationen, Kofi Annan, und an die Gemeinschaft junger Malteser für deren uneigennützigen Einsatz für Menschen mit Behinderungen in Kriegs- und Krisengebieten. Das teilte die Wirtschaftliche Gesellschaft für Westfalen und Lippe (WWL) gestern mit, die den mit insgesamt 50 000 Euro dotierten Preis alle zwei Jahre vergibt. Die feierliche Preisverleihung findet voraussichtlich am 11. Oktober im historischen Rathaus zu Münster statt.

    Kofi Annan wird laut Jury und Kuratorium der Wirtschaftlichen Gesellschaft mit dem Friedenspreis ausgezeichnet, "weil er trotz vieler politische Enttäuschungen und persönlicher Verunglimpfungen im Amt stets seiner Vision von einer friedlicheren Welt treu geblieben ist". Unter Annans Generalsekretariat sei der Weltklimabericht erarbeitet worden, der inzwischen eine Wende im Problembewusstsein der Welt bewirkt habe. Annans hohes moralisches Ansehen zeige sich gegenwärtig auch darin, dass er in der blutigen Auseinandersetzung in Kenia von den Parteien als glaubwürdige Vermittlungsinstanz anerkannt werde, fasst das geschäftsführende WWL-Vorstandsmitglied Horst Annecke die Empfehlung der Jury zusammen.

    "Der Friedensnobelpreisträger hat immer wieder mit zwingenden Argumenten auf den Zusammenhang zwischen Freiheit, sozialem Fortschritt, Gleichberechtigung und Achtung der Menschenwürde hingewiesen und sich mit aller Kraft für Frieden und Gewaltfreiheit eingesetzt", erläutert Reinhard Zinkann, erster Vorsitzender der Wirtschaftlichen Gesellschaft und geschäftsführender Gesellschafter der Unternehmensgruppe Miele, die Preisvergabe an Kofi Annan.

    In der Gemeinschaft junger Malteser wird die Gruppierung ausgezeichnet, die einen aufopferungsvollen Dienst an Kindern und Jugendlichen nit Behinderung in Krisengebieten des Nahen Ostens, insbesondere im Libanon, leistet. "In so genannten Begegnungscamps schenken die Jugendlichen den häufig von ihren Familien verstoßenen und in erbärmliche Waisenhäuser abgeschobenen jungen Menschen mit Behinderung ein kleines, aber starkes Stück Hoffnung und Glück; auch das ist Friedensarbeit in des Wortes bester Bedeutung", heißt es in der Begründung für die Auszeichnung der Malteser Jugendlichen.

    Der Preis des Westfälischen Friedens wird seit zehn Jahren vergeben, erstmals 1998 zum 350. Jubiläum des Westfälischen Friedens. Ausgezeichnet werden Persönlichkeiten und Institutionen, die durch ihre bisherige Lebensleistung zum Vorbild für Friedensarbeit in Europa und der Welt geworden sind, sowie junge Menschen, die durch ihre Taten bereits ein Beispiel für politische, soziale und ökologische Versöhnung und damit für Frieden in der Welt gegeben haben. Der mit 50 000 Euro dotierte und von der Wirtschaftlichen Gesellschaft gestiftete Preis, finanziert durch namhafte Unternehmer aus Westfalen und Lippe, geht je zur Hälfte an beide Preisträger.

    In der Vergangenheit wurden mit dem Preis des Westfälischen Friedens der frühere Dichter und tschechische Staatspräsident Vaclav Havel, der frühere Bundeskanzler Helmut Kohl, die Chefanklägerin des Kriegsverbrechertribunals in Den Haag, Carla del Ponte, der Dirigent Kurt Masur und der frühere französische Staatspräsident Giscard d´Estaing ausgezeichnet. Die Jugendpreise würdigten die Friedensarbeit der Sternsinger, der baskischen Jugendorganisation Gesto por la paz, der Jugendorganisation "Schüler helfen Leben" auf dem Balkan, der Bodelschwinghschen Anstalten in Bethel sowie des Conrad von Soest Gymnasiums in Soest sowie eines Breslauer Gymnasiums für die Aussöhnung zwischen Polen und Deutschland.

    Freitag, Oktober 12, 2007

    Mittwoch, August 15, 2007

    Nuclear Free Future Award 2007

    Die PreisträgerInnen von 2007

    Zwischen den Jahrestagen der Atombomben auf Hiroshima und Nagasaki gibt die "Franz-Moll-Stiftung für die kommenden Generationen" in München die Preisträger des Nuclear-Free Future Award 2007 bekannt. Der internationale Preis, dotiert mit je 10.000 US-Dollar, gliedert sich in die drei Kategorien Widerstand, Aufklärung und Lösungen; darüber hinaus gibt es einen Ehrenpreis für Lebenswerk.

    Widerstand:

    Charmaine White Face und die "Defenders of the Black Hills", USA.

    Die Aktivistin von der indianischen Nation der Oglala kämpft gegen das Wiederaufleben des Uranabbaus in den Black Hills und auf ihrem Heimatreservat Pine Ridge; die Gewinnung von Uran bedeutet nicht nur die radioaktive Verseuchung von Boden und Grundwasser, sondern auch die Zerstörung der heiligen Plätze des Stammes.

    Aufklärung:

    Dr. Horst-Siegwart Günter, Deutschland

    Der Arzt, der bereits mit Albert Schweitzer in Afrika arbeitete, war einer der ersten, die nach dem ersten Golfkrieg die Öffentlichkeit auf die tödlichen Folgen der mit abgereicherten Uran (DU – depleted uranium) gehärteten Geschosse der US-Armee hinwies. Seitdem ist er eine hartnäckige Stimme gegen Uranwaffen im Schweigen der Medien.

    Lösungen:

    Mayors for Peace (Bürgermeister für den Frieden), Japan

    Takeshi Araki , Bürgermeister von Hirsohsima, hatte 1982 eine einfache Idee von globaler Dimension: Was wäre, wenn alle Bürgermeister der Welt ihren Ort zu einer atomwaffenfreien Zone erklären würden? So begann die weltweite Bewegung "Mayors for Peace", der heute Tadatoshi Akibahe voransteht. Mittlerweile (Anfang August 200/) umfaßt das Friedensbündnis 1698 Städte in 122 Ländern. Wie kaum ein anderes Netzwerk sorgen die Bürgermeister für eine konstruktive Alternative zur atomaren Aufrüstung.

    Lebenswerk (Ehrenpreis):

    Freda Meissner-Blau / Prof. Armin Weiss

    Die zwei Ältesten der Anti-Atom-Bewegung – sie in Österreich gegen Zwentendorf, er in Deutschland gegen Wackersdorf, beide über 80 – erinnern uns an die Pflicht des Widerstand im Namen der kommenden Generationen.

    Der Nuclear-Free Future Award wurde 1998 aus der Taufe gehoben und wird dieses Jahr zum 10. Mal verliehen. Aus diesem Anlaß findet die Verleihung am 18. Oktober 2007 unter Schirmherrschaft der Salzburger Landersregierung in der Salzburger Residenz statt. In Salzburg wurde 1992 das World Uranium Hearing abgehalten, aus dem der Anti-Atom-Preis hervor gegangen ist. Zur internationalen Jury gehören u. a. die Biologin Christine von Weizsäcker; Monika Griefahn, Mitglied des deutschen Bundestags; der Hollywood-Schauspieler Val Kilmer, der Autor Kirkpatrik Sale, die Strahlenforscherin Rosalie Bertell und der Friedensforscher Johan Galtung; im Beirat sind der Folk-Musiker Arlo Guthrie, die Schriftsteller Isabel Allende und Galsan Tschinag und der Computer-Philosoph Joseph Weizenbaum.

    Kontakt: Nuclear-Free Future Award, München
  • nuclear-free.com
  • Donnerstag, Oktober 12, 2006

    Samstag, September 30, 2006

    Solbach-Freise-Preis für Prof. Dr. Siegwart-Horst Günther

    für seinen Einsatz zur Öffentlichmachung der Folgen von Munition aus abgereichertem Uran (depleted uranium, DU) im Irak und auf dem Balkan.
    >> www.stiftung-zivilcourage.de

    Freitag, Oktober 07, 2005

    Friedensnobelpreis 2005

    Der Friedensnobelpreis des Jahres 2005 wurde an die die Internationale Atomenergiebehörde IAEA und ihren Direktor Mohamed ElBaradei verliehen.

    In der Begründung heißt es: "In einer Zeit, in der die Bedrohung durch Atomwaffen wieder einmal wächst, will das norwegische Nobelkomitee die Tatsache unterstreichen, dass dieser Bedrohung durch eine möglichst breite Zusammenarbeit begegnet werden muss."

    Juni 2005: Den Friedenspreis des Börsenvereins des dt. Buchhandels 2005 erhielt Orhan PAMUK .

    Mittwoch, Oktober 13, 2004

    Weltfriedenspreis 2004

    Mit dem www.Friedenspreis.de 2004 möchten wir den irakischen Großayatollah Ali El Sistani ehren, der mindestens zweimal im Jahr 2004 die Lage im Irak entspannte und dadurch Menschenleben rettete.



    Hintergrund & Diskussion >> www.unsere.de/alielsistani.htm

    Sistani offiziell >> www.sistani.org

    Mittwoch, Dezember 31, 2003

    Weltriedenspreis 2003

    Wir ehren Papst Paul Johannes II. mit dem Friedenspreis.de 2003



    Papst Johannes Paul II. - vernehmbarer als alle Politiker war die Stimme des Papstes gegen den Irak-Krieg und von einer überragenden Bedeutung, weil sie Tendenzen entgegenwirkt, dass der konkrete Konflikt zu einem globalen Kulturkonflikt mit religiösen Interpretationen und Motiven eskaliert. >> Erklärung

    Dienstag, Dezember 31, 2002

    Weltfriedenspreis 2002

    Den www.Friedenspreis.de 2002 verehrten wir an den amerikanischen Bürgerrechtler Jesse Jackson wegen seiner zur Besonnenheit mahnenden Kritik an der Nahost-Politik der US-Regierung.

    Montag, Dezember 31, 2001

    Rückblick 2001

    Die Vereinten Nationen und deren Generalsekretär Kofin Aannan erhalten den Friedensnobelpreis.
    Jürgen Habermas erhält den Friedenspreis des Dt.Buchhandels.

    Die Welt steht unter dem Schock von Terroranschlägen, die am 11. September 2001 das World Trade Center in New York zerstören, das Pentagon beschädigen. Etwa 3000 Menschen kommen zu Tode. US-Präsident George W. Bush und die NATO-Staaten reagieren darauf mit irrationaler Politik. >> Dokumentation

    Sonntag, Dezember 31, 2000

    Kein Weltfriedenspreis 2000


    no worldpeaceaward this year
  • Diskussionen.de



  • Rückblick 2000

    Kim Dae Jung erhielt den Friedensnobelpreis für sein Engagement um Demokratie und Menschenrechte in Südkorea und Ostasien allgemein, sowie für den Frieden und Aussöhnungsbemühungen mit Nordkorea.
    Assia Djebar erhielt den Friedenspreis des Dt.Buchhandels.

    Freitag, Dezember 31, 1999

    Friedenspreis 1999

    Im Jahr 1999 ehrten wir mit dem www.friedenspreis.de/1999 an Ignatz Bubis und Dr. Nadeem Elyas, die als Spitzenvertreter der Juden und Muslime gegen zusammenarbeitswidrige Tendenzen ein Zeichen gemeinsamen Friedenswillens setzten. >> mehr

    Fritz STERN erhielt den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels,

    "Ärzte ohne Grenzen"erhielt den Friedensnobelpreis 1999